Mitarbeiterbindung startet bereits am ersten Arbeitstag und zahlt sich langfristig im Talentemangement aus. Daher ist ein guter Onboardingprozess mittlerweile unumgänglich, um die Loyalität von neuen Mitarbeitern bereits von Anfang an aufzubauen.


War for talents nicht nur im Recruiting


Die letzten Jahre hat es im Recruiting eine starke Neuausrichtung gegeben. Denn immer weniger qualifizierte Bewerber treffen auf Unternehmen, die neue Mitarbeiter brauchen. Social Media Strategien wurden entwickelt und neue Wege der Kandidatensuche beschritten. Nun zeigt sich jedoch, dass nicht nur neue Recruiting-Strategien nötig sind, sondern vielmehr Fokus darauf gelegt werden muss, die gewonnen Talente auch langfristig im Betrieb zu halten. Denn nicht nur die Suche neuer Mitarbeiter ist zeit- und kostenintensiv, auch die Einarbeitungsphase benötigt Zeit und Ressourcen. Und nicht zu vergessen: In der Regel braucht es zwölf Monate, bis ein neuer Mitarbeiter sein volles Potenzial entfaltet. Daher strebt jeder Personalverantwortliche nach einer möglichst langen Betriebszugehörigkeit, die auf guter Mitarbeiterbindung basiert. Und diese sollte gleich zu Beginn für den neuen Mitarbeiter spürbar sein!

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Onboarding-Strategie nötig

Sogenannte Onboarding-Konzepte bieten genau diese Möglichkeit: Die neuen Teammitglieder dabei zu unterstützen, das neue Unternehmen und die neue Rolle schnellstmöglich kennenzulernen und sich in der Organisation rasch zurechtzufinden. Daher sollte die Einarbeitungsphase strategisch und individuell auf den neuen Mitarbeiter und das auszufüllende Jobprofil zugeschnitten sein. Wichtige Unterlagen sollten in einer personalisierten Willkommens-Mappe übergeben werden, auch in Zeiten der Digitalisierung. Ein haptischer Touchpoint mit seinem eigenen Namen darauf zeugt von Wertschätzung und schafft ein gutes Gefühl. Besonders wichtig sind auch regelmäßige Feedbackschleifen, um von Anfang an einen Dialog auf Augenhöhe zu schaffen. Vor allem, weil ein gutes Onboarding in der Regel etwa 90 Tage dauert, in diesem Zeitraum entscheidet sich, ob der Arbeitgeber es geschafft hat, beim neuen Mitarbeiter eine hohe Loyalität anzustoßen.


Remote Work als Herausforderung


Besonders in Zeiten von Homeoffice und Remote Work ist es wichtig, Mitarbeiter möglichst nahe bei sich zu führen und „Räume“ zu schaffen, um individuellen Austausch zu ermöglichen und ein Zugehörigkeitsgefühl zu erzeugen. Gerade dazu ist ein gutes Onboarding unumgänglich. So wird eine langfristige Zusammenarbeit gesichert und die Motivation im Team hochgehalten.


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