Günther Jauck

Die Stimmung in meinen Schwerpunktbranchen war durchwachsen, aber eher neutral bis positiv gestimmt, sagt  Günther Jauck, Experte für Einkauf.

#lernenausderkrise ist Österreichs erste Corona Deep Dive Learning Initiative über die Auswirkungen der Corona-Krise auf Unternehmen. Was hat Sie dazu bewogen, bei dem Projekt mitzuwirken?

Günther Jauck: Es ist spannend, mit Krisen richtig umzugehen und dabei neue Lehren zu ziehen. Dies ist auch Teil meines Business.

Unterschiedliche Branchen sind auch unterschiedlich stark von der Krise betroffen: Welche Stimmung konnten Sie bei Ihren Interviews wahrnehmen?

Günther Jauck: Die Stimmung in meinen Schwerpunktbranchen war durchwachsen, aber eher neutral bis positiv gestimmt.

Insbesondere der erste Lockdown im März stellte Unternehmen vor große Herausforderungen, Flexibilität und Innovation waren die großen Schlagworte. Wie kamen die von Ihnen befragten Unternehmen mit diesen Punkten zurecht?

Günther Jauck: Die Unternehmen waren im Regelfall schnell bereit sich an die geänderten Umstände anzupassen.

Mit der Initiative soll auch eine gegenseitige Unterstützung geschaffen werden – Unternehmen teilen ihre Erfahrungen, damit auch andere davon lernen können. Haben Sie den Eindruck, die Wirtschaft ist durch die Krise näher zusammengerückt?

Günther Jauck: Da ist ganz unterschiedlich. Bei manchen Geschäftspartnern gab es mehr Verständnis, andere versuchten wieder, die Situation für sich zu nützen.

Was macht die Erkenntnisse, die Sie bei Ihren Interviews gewinnen konnten, auch für andere Krisen so nützlich?

Günther Jauck: Man kann daraus erkennen, welche Analysen und Szenarien für die Zukunft wichtig sind, und daraus geeignete Maßnahmen ableiten.

Warum sollte das Arbeitsbuch „Lernen aus der Krise“ Ihrer Meinung nach in keinem österreichischen Unternehmen fehlen?

Günther Jauck: Es werden eine Vielzahl an wichtigen Funktionen und Themenbereichen abgedeckt. Somit entsteht ein reicher Erfahrungsschatz für viele Unternehmen.


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