Wolfgang Redmann

Seit über 20 Jahren hat Wolfgang Redmann eine Leidenschaft: die Logistik. Er liebt es Warenströme zu optimieren und Lagerbestände zu bereinigen. Er erstellt Pläne und Konzepte, begleitet über die Realisierung der Supply Chain Projekte hinweg und hilft bei der Implementierung von Steuerungs- und Kennzahlen Systemen, um die Logistik dauerhaft positiv zu lenken. Die Anliegen der Kunden und der Mitarbeiter haben für ihn in seiner Beratertätigkeit absolute Priorität.

#lernenausderkrise ist Österreichs erste Corona Deep Dive Learning Initiative über die Auswirkungen der Corona-Krise auf Unternehmen. Was hat Sie dazu bewogen, bei dem Projekt mitzuwirken?

Wolfgang Redmann: Mich hat die Auswirkung des Lockdowns selbst sehr stark betroffen und daher möchte ich meinen Kollegen die Möglichkeit geben, aus den Erfahrungswerten zu profitieren.

Unterschiedliche Branchen sind auch unterschiedlich stark von der Krise betroffen: Welche Stimmung konnten Sie bei Ihren Interviews wahrnehmen?

Wolfgang Redmann: Innerhalb der Logistik gibt es selbst Gewinner und Verlierer, es hängt von der Individualität und Flexibilität des einzelnen Unternehmens ab, wie man die Krise bewältigt

Insbesondere der erste Lockdown im März stellte Unternehmen vor große Herausforderungen, Flexibilität und Innovation waren die großen Schlagworte. Wie kamen die von Ihnen befragten Unternehmen mit diesen Punkten zurecht?

Wolfgang Redmann: Gut, je flexibler die Unternehmen waren, desto besser kamen sie durch die Krise.

Mit der Initiative soll auch eine gegenseitige Unterstützung geschaffen werden – Unternehmen teilen ihre Erfahrungen, damit auch andere davon lernen können. Haben Sie den Eindruck, die Wirtschaft ist durch die Krise näher zusammengerückt?

Wolfgang Redmann: Nein, es kämpft jeder um sein eigenes Überleben.

Was macht die Erkenntnisse, die Sie bei Ihren Interviews gewinnen konnten, auch für andere Krisen so nützlich?

Wolfgang Redmann: Spare, wenn es dir gut geht und investiere, wenn es dir schlecht geht. Dies funktioniert jedoch leider nur, wenn man schon längere Zeit selbstständig ist.

Warum sollte das Arbeitsbuch „Lernen aus der Krise“ Ihrer Meinung nach in keinem österreichischen Unternehmen fehlen?

Wolfgang Redmann: Man kann sich praktische Tipps abschauen und daraus lernen.

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