lockdown
Die jüngste Novelle des Epidemiegesetzes sorgt für Aufregung. Unter anderem ist vorgesehen, dass Treffen ab vier Personen (egal ob Erwachsene oder Kinder) als Veranstaltung gelten und somit verboten sind.
Nichts gelernt oder notwendig zu verschärfen?

Die Zahlen der Neuinfektionen steigen munter weiter und Experten verlautbaren, dass dies nicht alleine auf das erhöhte Testaufkommen zurückzuführen sei. Die Virusmutationen sind im Vormarsch und immer mehr Regionen Österreichs werden abgeriegelt. Vor diesem Hintergrund scheint es logisch, über Verschärfungen nachzudenken. Gleichzeitig erfolgen jedoch Lockerungsschritte und die Planungen dafür – wie etwa die Gastgärten-Öffnung ab Ende März.

Strategie oder anlassbezogener Aktionismus?

Passen Lockerungen und gleichzeitig massive Verschärfungen zusammen? Oder zeigt dies die Planlosigkeit der Regierung durch aktionistische Maßnahmen? Fakt ist jetzt schon, dass die neuen Lockerungsschritte, wie Sportöffnung im Freien und das sanfte Re-Opening der Gastronomie mit der Öffnung der Schanigärten, von Verschärfungen flankiert werden.

Verschärfungen bereits beschlossen

Gleichzeit mit den oben erwähnten Lockerungsschritten wurden weitere verpflichtende Schutzmaßnahmen bekannt gegeben: etwa die Ausweitung der FFP2-Maskenpflicht am Arbeitsplatz (wo bisher ein Mund-Nasen-Schutz ausreichte, muss in Zukunft auch FFP2 getragen werden) oder verpflichtende Präventionskonzepte für große Unternehmen.

Unklarheit und Verwirrung

Jeder Unternehmer, jede Unternehmerin und alle Geschäftsführer – somit Betriebsverantwortliche – stehen nun vor vielen Fragen. Denn die neuen Verschärfungen gelten wohl für alle Branchen und somit kommen auf Arbeitgeber wieder viele Vorbereitungsarbeiten zu. Durchblick im Maßnahmendschungel kann man sich auf vielen Internetplattformen verschaffen oder direkt live von Experten in Webinaren holen , die gleichzeitig auch individuell auf Fragen eingehen.

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