Arbeitsmodelle haben sich durch die Corona-Pandemie stark geändert und einiges davon ist gekommen, um zu bleiben. Was bleiben soll und wie, darüber gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern. 
 
 

Hybrides Arbeiten – aber wie? 

Klar ist, dass weder 100 % Homeoffice noch 100 % Präsenz am Arbeitsplatz der Schlüssel zum Erfolg ist. Wie ein hybrides Modell aber konkret ausgestaltet werden soll, um die Produktivität zu optimieren, war Gegenstand einer Umfrage von Unisys, die vom Marktforschungsunternehmen IDC weltweit unter 1.100 Managern und Mitarbeitern durchgeführt wurde. 

Familienfreundlichkeit, Homeoffice und Förderung 

Der größte Unterschied zwischen den Vorstellungen und Wünschen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zeigt sich beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zwei Drittel der Arbeitnehmer gaben dies als wichtig an, aber weniger als die Hälfte der Führungskräfte hielten das für wichtig.  

Eine große Abweichung gab es auch beim Thema Förderung, denn hier waren es gar nur etwas mehr als 30 % der Arbeitgeber, die dies für wichtig befinden im Gegensatz zu der Hälfte der Teammitglieder. Nach wie vor glauben auch 38 % der Manager, dass sie bei Mitarbeitern im Homeoffice zu wenig über die Arbeit der Teams erfahren im Gegensatz zu 7 % der Angestellten, die dieses Problem so gut wie nicht sehen. 

Homeoffice Checkliste für Führungskräfte Gratis-Download

Lösung in Sicht? 

Es bleibt also spannend, wie die Herausforderung des new work im Arbeitsalltag umgesetzt wird und wie Arbeitgeber auf diese neuen Herausforderungen reagieren. Es empfiehlt sich jedenfalls, diesem Thema große Beachtung zu schenken, da die Arbeitsumgebung und das Arbeitsmodell einen sehr großen Einfluss auf das Employer Branding hat und damit kriegsentscheidend im War for Talents sein kann. Einige Unternehmen sind hier Vorreiter und können bereits von ihren Erfolgen berichten. Lernen Sie von den Besten z.B. auf der Online Konferenz „New Work“. 

Meistgelesen